Meine Rezepte …(inzwischen) VEGAN… mit ganz viel Lebensfreude!!! SIMPEL & SCHNELL = LECKER & GESUND !!!

Okay…ich bin eben etwas pingelig und ich bin Vegetarier (fast Veganer) und vertrag KEINE Milchprodukte und ich esse gerne VOLLWERTIG und FRISCH!!!…. aber sind DAS wirklich genug Gründe, warum ich im Krankenhaus NICHTS zu essen bekam?

Ne, NICHTS ist nicht richtig und ich will gerne bei der Wahrheit bleiben. Ein Tablett mit  ???? (keine Ahnung wie man so was nennt), bekam  ich immer, aber essen konnte ich es nicht.

Ende vom Lied… ich war nicht nur ziemlich elend und echt sehr angeschlagen, und konnte also auch nichts von diesen „Speisen“ zu mir nehmen. Abgenommen hab ich ca 6 Kilo in den 11 Tagen. (Heute morgen gewogen, nach zwei Wochen essen wie Gott in Frankreich oder eben wie zu Hause! Lecker!!!…)

Der beste aller Ehemänner brachte dann Pellkartoffeln als letzte Überlebensmaßnahme mit:

Man bekam zwar elend lange Listen um sich sein Essen aussuchen zu können… doch NICHTS war VOLLWERTIG und nichts war wirklich vegan und auch ohne Milchprodukte war NICHT zu finden. (Trotz mehrfacher Bitten! Dabei vertagen die wenigsten Menschen hier in Europa Milch, das ist ja auch nichts neues…)

Wäre es nicht nett, wenn Kranke eine gesunde, frische Nahrung bekämen und damit auch die Chance wieder gesund zu werden? Aber soweit scheint es in solchen Einrichtungen wohl noch nicht gekommen zu sein. Schade, denn das wäre sinnvoll, so einfach und auch nicht teurer!

Auch mitgebracht: Äpfel und Kohlrabi… und die nette Bettnachbarin hatte mir aus Mitleid selbst gebackene Plätzchen geschenkt. (die ich auch einzeln, langsam gegessen habe, trotz Milch und Eiern! … denn ich hatte wirklich Hunger!!! und da ich bis dahin schon unter arger „Verstopfung“ zu leiden hatte, habe ich das zu mir genommen in der Hoffnung, das meine Allergien mal für was gut sein würden…)

Es war wirklich zum Verzweifeln, der Magen rebelliert, weil man Schmerzmittel nehmen muß, dafür bekommt man dann eine Magentablette! Der Eisenwert ist am Boden, aber die Mittel verträgt man schon normal schlecht… außerdem immer HUNGER!!!! Die Übelkeit hört gar nicht mehr auf…

 

Das Frühstück… mit Honig und zwei trockenen Brötchen. Da nicht frisch, mochte ich die auch nicht. Honig (was ist daran wohl vegan?) war die einzige Möglichkeit morgens und abends!!! sonst hätte ich da nichts essen können. Aber Honig esse ich wenn, nur kaltgeschleudert und besondere Sorten, nicht sowas…

Selbst der „Tee“ war nicht zu genießen. Teebeutel, und schon ewig lange in der Tasse! NO GO für mich, ich mag nur ganz kurz gezogenen Tee. Auf meine Bitte, nur das heiße Wasser und den Pfefferminzbeutel einzeln zu bringen —war auch wieder sehr schwer… klappte leider kaum.

Na, man kann ja auch Wasser trinken. Das gabs umsonst, allerdings mit Kohlensäure, also ein totes Lebensmittel, wie man ja weiß! Und das ist nicht zu empfehlen… also Wasser aus dem Kran…

Eine Mahlzeit, Nudeln mit undefinierbarer rote Brei/Soße…vegetarisch, angeblich??? habe ich in der ersten Woche gegessen… der Erfolg stellte sich innerhalb einer halben Stunde sofort ein.  Sehr schlimme Magen/Darmschmerzen, die etwas später richtige Koliken wurden!!!  Über den weiteren Werdegang will ich mich mal nicht weiter auslassen.

Zum Schluß hatte ich dann meinen eigenen Tee non zu Hause, samt Kanne dort, (  und Zucker -der wurde da auch nur in winzigen Portionen zugeteilt—), allerdings kam das warme Wasser aus Kannen, wo auch mal Kaffee drinnen war und hatte natürlich nicht die richtige Temperatur… schmeckte also leider nicht!

Ach ja, auch nicht verschweigen möchte ich, das ich auch hin und wieder Zwieback bekam, den ich mir aufhob, damit der Magen auch mal etwas anders als trockene kalte Kartoffeln zu sehen bekam.

Jo… so ist das wenn man nicht ein „AllesFresser“ ist. Schwere Zeiten kommen auf solche Menschen zu, wenn  sie auf Hilfe angewiesen sind.

Warum ich so pingelig bin? Ich vertrags nicht, ich habe schon in Küchen gearbeitet, ich habe mich sehr ausgiebig mit Ernährung befaßt… und ich lebe gerne gesund!

Fazit: Sehr schade, das ein Krankenhaus mit so einer minderen Ernährung aufwartet. Ich würde mir sehr wünschen, das zum „Service“ dort auch eine vollwertige, frische, gesunde Ernährung gehören würde.

Und DANN? Ich drängte schon sehr früh auf Entlassung, —dort wurde ich immer schwächer— …. und kaum zu Hause stand ich am Herd, (schwach und wackelig) und habe erst mal alles in die Pfanne geschmissen, was man (ich) essen kann. LECKER! mehr kann ich nicht sagen… nach über 11 Tagen endlich wieder eine warme Mahlzeit… ein unglaubliches Glücksgefühl.

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Kommentare zu: "Essen im Krankenhaus…?" (2)

  1. […] habe >>> HIER einen Artikel dazu geschrieben (als ich eine Weile wieder zu Hause […]

  2. […] habe >>> HIER einen Artikel dazu geschrieben (als ich eine Weile wieder zu Hause […]

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